Aschenkreuz „to go“

    Persönlicher Segen zur Fastenzeit in St. Jodok

    RAVENSBURG – Mit dem Aschermittwoch endet die närrische und beginnt die Fasten-Zeit. Seinen Namen trägt er, weil die Gläubigen eine Zeit der inneren Umkehr beginnen wollen. Heutzutage schaffen es vor allem Berufstätige kaum, einen der Gottesdienste am Morgen oder Abend in den katholischen Kirchen zu besuchen. Deshalb geht die Aktion „Kirche in der Stadt“ einen neuen seelsorgerlichen Weg und bietet erstmals in Ravensburg eine ungewöhnliche Aktion: „Aschenkreuz to go“ – zu Deutsch: Aschenkreuz zum Mitnehmen.

    Am Aschermittwoch, 26. Februar, stehen von 12 bis 17 Uhr Mitglieder eines haupt- und ehrenamtlichen Seelsorge-Teams in der Jodoks-Kirche bereit. „Sie wollen für alle, die auf dem Sprung sind eine flexible Möglichkeit für einen persönlichen Segen anbieten“, beschreibt Gemeindereferentin Christine Mauch das Ziel. Die Kirchenbesucher können zu den Seelsorgern kommen und in einem kurzen Ritual das Aschenkreuz empfangen und mit einem persönlichen Segen die Fastenzeit beginnen. Das Aschenkreuz wird auf die Stirn gezeichnet, es erinnert an die eigene Vergänglichkeit und ist Symbol für ein bewusstes Ausrichten auf Gott hin.

    Die Asche symbolisiert auch die Bereitschaft zur Buße und Umkehr. Traditionell wird diese feierlich gesegnete Asche aus den im vorigen Jahre am Palmsonntag geweihten Zweigen bereitet. Sie wird den Gläubigen mit den Worten: „Gedenke, o Mensch, dass du Staub bist und zum Staube zurückkehren wirst!“ auf den Kopf gestreut. Dies ist von alters her zudem auch ein Zeichen für Reinigung, weil früher aus Asche auch Seife hergestellt wurde.

    Christine Mauch weist gleichzeitig auch auf die Gottesdienste am Aschermittwoch in der Ravensburger Kernstadt hin:

    • 9.00   Uhr in Liebfrauen
    • 18.00 Uhr in Christkönig
    • 18.00 Uhr im Heilig Geist Spital
    • 18.30 Uhr in Heilig Kreuz
    • 18.30 Uhr Sankt Christina (Wortgottesfeier)

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    Quelle: Gemeinfrei Pixabay Pfarrbriefservice