Hinweis auf das Widerspruchsrecht gegen Spendenbriefe gemäß dem kirchlichen Datenschutzrecht – (kirchl. Amtsblatt 2024 Nr. 8, S. 237) Die Diözese Rottenburg-Stuttgart legt großen Wert auf den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten. Daher möchten wir Sie darüber informieren, dass wir möglicherweise Ihre personenbezogenen Daten als Mitglied der katholischen Kirche in der Diözese Rottenburg-Stuttgart nutzen werden, um uns mit einer Bitte um eine solidarische Geste in Form einer Spende an Sie zu wenden. Rechtsgrundlage für die Nutzung Ihrer Daten für Spendenaufrufe ist die „Ordnung zum Schutz personenbezogener Daten bei der Durchführung von Fundraisingmaßnahmen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart (FundraisingO)“, veröffentlicht im Kirchlichen Amtsblatt 2021, Nr. 2, S. 59 ff., unserer Diözese vom 15. Januar 2021. Gemäß § 4 der FundraisingO und § 23 Abs. 2 des Gesetzes über den Kirchlichen Datenschutz (KDG) haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch dagegen einzulegen, dass Sie betreffende personenbezogene Daten zum Zwecke der Direktwerbung oder des Fundraisings verarbeitet werden. Nach erfolgtem Widerspruch werden Ihre Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet. Ihren Widerspruch können Sie richten an: Bischöfliches Ordinariat Kirchliches Meldewesen/Hauptabteilung IV – Pastorale Konzeption Eugen-Bolz-Platz 1, 72108 Rottenburg
a. N. oder per E-Mail an: meldewesen@bo.drs.de
Priesterweihe in Liebfrauen – Ein Fest des Glaubens
In diesem Jahr durfte die Kirchengemeinde Liebfrauen Gastgeberin der Priesterweihe der Diözese Rottenburg-Stuttgart sein. Vier Diakone wurden von Bischof Dr. Klaus Krämer am 11. Juli zu Priestern geweiht. Es war ein wirkliches Fest des Glaubens. Die Weihekandidaten, der Bischof und die Konzelebranten wurden vom Musikverein St. Christina, den Standarten-Abordnungen der Blutreitergruppen der ganzen Stadt und den Ministranten vom Haus der Katholischen Kirche abgeholt und bei schönstem Wetter mit Marschmusik zum Hauptportal von Liebfrauen geleitet. Liebfrauen selber war von Mesner Markus Steinhauser und Mesnerin Marica Leovac festlich geschmückt worden und bis auf den letzten Platz gefüllt. Der Weihegottesdienst wurde vom Kirchenchor Liebfrauen unter der Leitung von Chordirektor Udo Rüdinger und dem Bläserquintett „Young Brass Weingarten“ mitgestaltet. Es wurde u. a. die „Messe Brève“ von Léo Delibes, das „Sicut servus“ von Palestrina und das „Panis angelicus“ von C. Franck gesungen. Die Blutreiterabordnungen im Hochchor rundeten das festliche Bild ab. Besonders gut und in aller Ruhe haben die Minis von Liebfrauen ihren Dienst gemacht, wie das die Zeremoniarin des Bischofs nach dem Weihegottesdienst eigens anmerkte. Viele Priester und Diakone feierten den Gottesdienst mit; die Priester legten unter dem Klang der großen Glocke den Neugeweihten ebenfalls die Hände auf.
Nach der Feier zogen der Musikverein St. Christina, die Blutreiter, die Minis, die Geistlichen zusammen mit den Neugeweihten und dem Bischof wieder zum Haus der Katholischen Kirche, wo die vier Neupriester vom Spalier der Prozession mit Applaus begrüßt wurden. Zwischen Liebfrauen und dem Haus der Katholischen Kirche war vom Festausschuss Liebfrauen und vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern bereits der Stehempfang vorbereitet worden; es galt, über 600 Gäste zu bewirten. Der Musikverein St. Christina begleitete den Stehempfang mit einem Platzkonzert. Zwischendurch überraschten die Schützentrommler der Realschule mit ihrem Antrommeln und begeisterten die vielen Gäste, die so etwas nicht kannten.
Es war ein durch und durch gelungenes Fest, das von vielen Ehrenamtlichen unserer Seelsorgeeinheit geschultert wurde. Schon morgens um 7 Uhr gingen die Vorbereitungen los. Der Regens des Priesterseminars Domkapitular Rieg bat mich, den Dank des Bischofs an alle Beteiligten weiterzugeben. Die Rückmeldungen der Beteiligten „waren gut bis begeistert“. Dieses Kompliment leite ich gern an alle weiter, die zu diesem außerordentlichen Fest beigetragen haben. Auch von meiner Seite aus sage ich allen herzlichen Dank und ein großes Vergelt’s Gott für allen Einsatz.
Pfarrer Harald Kiebler
Anmeldung zur Firmung 2027 noch bis Ende der Sommerferien möglich – Wer sich noch zur Firmung 2027 anmelden will, kann dies gerne im Pfarrbüro tun. Voraussetzung ist ein Mindestalter von 15 Jahren (10. Klasse). Die Vorbereitung geschieht in 7 Schritten. Erstmals gibt es drei gemeinsame Aktionen mit allen Ravensburger Firmlingen, ein Eröffnungsgottesdienst in Oberzell, eine Sternwanderung zum eigenen Lebensweg an den Bodensee und eine stimmungsvolle Church night in der Dreifaltigkeitskirche.
Vinzenzgemeinschaft Ravensburg – Arbeitssitzung am Dienstag, 4. August und 1. September, um 18:30 Uhr im Gemeindehaus Heilig Kreuz. Hinweis: Beileidskarten der Vinzenzgemeinschaft Ravensburg sind in den Pfarrbüros der Seelsorgeeinheit Ravensburg Mitte für 10 Euro erhältlich.
Wein und Geist – die theologischen Sommergespräche zu KI im ökumenischen Geist
Dienstag, 1. September, um 19 Uhr im Garten des Matthäusgemeindehauses: Der Mensch und KI. Einführung Pastoralreferent Dr. Michael Schindler
Dienstag, 8. September, um 19 Uhr im Haus der katholischen Kirche: Gott und KI. Einführung Pfr. Philipp Jägle.
Beim ersten Treffen werden wir uns mit Gedanken aus der Enzyklika „Magnifica humanitas“ von Papst Leo XIV. beschäftigen. Hier geht es darum, wie in Zeiten von KI das christlich-humanistische Menschenbild gerettet und weiterentwickelt werden kann. Beim zweiten Treffen handelt es sich um das Thema, welche Rolle Gott in einer Welt spielt, in der die KI immer mehr klassische Aufgaben Gottes übernimmt. Nach einem entsprechenden Impuls kann man bei einem guten Glas Bodenseewein oder einem leckeren Saft in Tischgruppen miteinander ins Gespräch kommen. Der Abend ist kostenlos und offen für alle Interessierten.
Fest der Sichelhenke – das Fest der Sichelhenke hat schon eine lange Tradition. Bereits vor der Christianisierung wurde sie gefeiert, nachdem alle Getreidefelder abgeerntet waren und die Sicheln und Sensen hingelegt oder aufgehängt wurden. Man konnte aus dem Vollen schöpfen und feierte ausgelassen. Aus der Sichelhenke entstand später das Erntedankfest. In Süddeutschland hat sich trotzdem die Sichelhenke vielerorts erhalten. In diesem Jahr feiern wir die traditionelle Sichelhenke am Sonntag, 6. September. Wir beginnen um 9:30 Uhr mit einem Gottesdienst in Liebfrauen, musikalisch gestaltet von der Bauernkapelle. Danach bieten die Landfrauen Weißwürste mit Brezeln, Kaffee und Kuchen (auch zum Mitnehmen) vor dem Haus der Katholischen Kirche an. Die Bauernkapelle wird ein kleines Stehkonzert spielen. Herzliche Einladung an alle.
Im Rahmen des Franziskusjahres laden wir zu folgenden zwei Veranstaltungen ein:
Wege in die Nacht – Elemente der Schöpfung mit dem Blick des heiligen Franziskus erleben
Franziskus schuf mit seinem Sonnengesang ein Stück Weltliteratur. Doch ins Herz fällt dieser alte Gesang erst, wenn es zu einem wirklichen Erleben der hier besungenen Schwestern und Brüder in der Schöpfung kommt. Bei dieser Abendwanderung wird es darum gehen, Schwester Wasser und Bruder Feuer, Bruder Wind und Schwester Erde bewusst wahrzunehmen. Hinzu kommt der Untergang von Schwester Sonne und der Aufgang von Bruder Mond mit dem Blick auf die Sterne. Die Wegstrecke beträgt etwa 6 km.
Datum und Ort: 11. September, 18 Uhr am Parkplatz Häcklerweiher, Rückkehr gegen 21 Uhr
Leitung: Sr. Petra Kappius, Franziskanerin aus Reute, und Pastoralreferent Dr. Michael Schindler
Veranstalterin: keb in Kooperation mit der Seelsorgeeinheit Ravensburg-Mitte
Anmeldung bei der katholischen Erwachsenenbildung. Wer auf Mitfahrgelegenheit angewiesen ist, möge dies bitte bei der Anmeldung vermerken. Veranstalter: keb in Kooperation mit Seelsorgeeinheit Ravensburg-Mitte
Franziskusfest am Sonntag, den 4. Oktober
Wir möchten jetzt schon darauf hinweisen, dass wir von der Seelsorgeeinheit aus ein großes Franziskusfest feiern. Es beginnt mit einem Festgottesdienst für alle Generationen in der Liebfrauenkirche und einem anschließenden bunten Fest in und ums Haus der katholischen Kirche.
Vernissage zur Ausstellung von Petra Mang von Hinten: Meine Pappenheimer – Die in Ravensburger Kunstkreisen bekannte Künstlerin und Kunstpädagogin Petra Mang hat neue Objekte aus alten Pappschachteln und Eierkartons entwickelt. Dazu schreibt sie: „Unachtsam weggeworfene Kartonagen werden zu archaischen Masken,Tieren oder Gottheiten. Geheimnisvolle Wesen im Spannungsfeld zwischen Malerei, Relief und skulpturalem Objekt.“
Diese Ausstellung im Haus der katholischen Kirche wird am Samstag, 12. September, um 14 Uhr feierlich eröffnet und bis Ende Oktober zu sehen sein.
Ökumenischer Familiengottesdienst zu Ravensburg spielt am Sonntag, 13. September, um 10 Uhr im Hirschgraben – Dies ist ein traditioneller und beliebter Gottesdienst für Familien, der Spiel und Liturgie verbindet. Zum Schluss gibt es die Möglichkeit eines Segens für die Familie im Blick auf das kommende Schul- und Kindergartenjahr. Bei Regenwetter feiern wir in der Kirche St. Jodok.
Ökumenischer Gottesdienst – Wie eine Sonnenblume – der Sonne zugewandt für Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Interessierte. Am Freitag, 18. September, wird um 16 Uhr wieder ein besonderer Gottesdienst in der Kapelle des St. Elisabethenklinikums gefeiert.
Unter der Überschrift: Wie eine Sonnenblume – der Sonne zugewandt laden vertraute Lieder zum Mitsingen ein. Anschauliche Gedanken, einfache Sprache, Gesten der Zuwendung und des Segens sind weitere Elemente des Gottesdienstes. In Form und Dauer ist der Gottesdienst auf Menschen mit einer demenziellen Erkrankung abgestimmt. Eingeladen sind jedoch alle, die Freude an einem solchen Gottesdienst haben, ganz gleich, ob sie Menschen mit einer dementiellen Erkrankung begleiten, selbst erkrankt sind oder einfach gerne diesen Gottesdienst mitfeiern möchten.
Demenz – (k)eine Frage des Alters – unter diesem Motto steht der diesjährige Welt-Alzheimertag 2026. Wir nehmen diesen Tag zum Anlass, auch mit Betroffenen einen Gottesdienst zu feiern. Gestaltet wird dieser in ökumenischer Verbundenheit und Weite von den Klinikseelsorgerinnen Pfarrerin Sybille Silber, Schwester Myria Maucher, Markus Heilig (Pflegedienstleitung), dem ODEM-Begleitdienst für Menschen mit Demenz im St. Elisabethenklinikum sowie der Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz in Ravensburg. Weitere Informationen oder Rückfragen: Telefon 0751 - 36446518 oder sybille.silber@krankenhauspfarramt.ravensburg-1@elkw.de
Die nächsten Ravensburger Psalmen sind am Sonntag, 27. September, um 19 Uhr in der Jodokskirche.
Die AnsprechBar im Haus der Katholischen Kirche –
AKTUELLER HINWEIS: vom 4. August bis einschließlich 31. August machen die Mitarbeiter der AnsprechBar SOMMERPAUSE und die AnsprechBar bleibt geschlossen.
Ab Dienstag, 1. September, lädt das ehrenamtlich geführte Café wieder zum Verweilen und zu Begegnungen ein: dienstags und donnerstags von 12 bis 18 Uhr, mittwochs von 11 bis 14 Uhr, freitags von 12 bis 15 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr.
AnsprechBar in der Kunstnacht geöffnet – Erneut ist die AnsprechBar im Haus der katholischen Kirche ein Ort auf der Landkarte der Ravensburger Kunstnacht. Am Freitag, 18. September, von 18 bis 22 Uhr werden wieder leckere Mocktails (alkoholfreie Cocktails) ausgeschenkt.
Orte des Zuhörens – geschulte ehrenamtliche Zuhörende haben Zeit – für Sorgen und Nöte, für Freude und Schönes. Kommen Sie vorbei – Liebfrauenkirche samstags von 10 bis 12 Uhr. Achtung: mittwochs und freitags machen die Orte des Zuhörens eine Sommerpause: im Begegnungsraum im Haus der Katholischen Kirche mittwochs von 11 bis 13 Uhr bis Mitte September; freitags von 16 bis 18 Uhr endet die Sommerpause bereits am 4. September.
Einfach Essen macht Sommerpause bis einschließlich Mittwoch, 9. September. Ab 16. September gibt es im Haus der Katholischen Kirche wieder jeden Mittwoch von 11:30 bis 13 Uhr Einfach Essen. Wir freuen uns, dass es ein warmes, selbst gekochtes Essen gibt, dass wir miteinander ins Gespräch kommen können, dass wir miteinander am Tisch sitzen können. Essensbons werden für drei Euro im Foyer verkauft. Mitarbeiter von „Orte des Zuhörens“ werden für ein Gespräch vor Ort sein.
Während „Einfach Essen“ am 16. September ist Frau Jasmin Roos von der Allgemeinen Sozialberatung der Caritas vor Ort. Bei Bedarf können Sie einen Gesprächstermin vereinbaren. Die Anmeldung ist direkt beim Bonverkauf möglich. Die Sprechstunde findet von 11 bis 13 Uhr im Haus der Katholischen Kirche statt.
Wöchentliches ökumenisches Friedensgebet zum Mittagsläuten – Jeden Mittwoch findet ununterbrochen seit dem Überfall auf die Ukraine ein Friedensgebet zur Mittagszeit in der St. Jodokskirche statt. Es beginnt mit einem gemeinsamen Schweigen zum Läuten der Glocken um 12 Uhr und dauert dann eine Viertelstunde. Inzwischen hat sich ein Team gefunden, das dieses Gebet durchträgt und für die Menschen in den kriegerischen Auseinandersetzungen betet. Ein großartiges christliches Zeugnis in der heutigen Zeit.
E-Mail-Newsletter der SE RV Mitte – eine direkte Form der Information
Wir verschicken Informationen zu folgenden Bereichen auf elektronischem Weg:
1. Familienkirche (alle besonderen Aktivitäten für Familien mit Kindern: Gottesdienste, Freizeiten, Familienaktionen)
2. Spiritualität (Meditation, Gebet, Mystik, spirituelle Alltagsgestaltung)
3. Bildung und Kultur (Vorträge, Gespräche zu Themen der heutigen Zeit)
4. Aktuelles Kirchenblatt
Ein solcher Newsletter kann formlos im Pfarrbüro bestellt werden. Geben sie einfach den Namen, die E-Mail-Adresse und die gewünschte Rubrik an. Sie können ihn auch jederzeit wieder abbestellen.
Sagen Sie diese Möglichkeit auch bitte Nachbarn und Bekannten, die kein Kirchenblatt abonniert haben.
Der ökumenische Patchwork-Kinderladen ist geöffnet am Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr und Samstag von 10 bis 13.00 Uhr. Der Erwachsenenladen von Patchwork ist geöffnet Dienstag bis Donnerstag von 9 bis 18 Uhr, Freitag von 10 bis 17 Uhr und am Samstag von 10 bis 13 Uhr.
CariTALK-Vorsorge und Du – Die Patientenverfügung – Am 2. September, 18 bis 19:15 Uhr informiert die Online-Veranstaltungsreihe „cariTALK – Vorsorge und DU“ über ein wichtiges Thema: „Von Patientenverfügung bis Vorsorgevollmacht – die Dokumente in der eigenen Lebensplanung erkennen und verstehen“. Nadja Pfister, Ethikberaterin im Gesundheitswesen und Direktorin Unternehmenskultur der Hohenloher Seniorenbetreuung der BBT Gruppe in Bad Mergentheim, führt durch diesen Vortrag. Sie informiert praxisnah und verständlich darüber, ob eine Patientenverfügung notwendig ist, welche Tipps es zur Erstellung gibt und wer die Ansprechpartner sind, die uns helfen können, dieses Formular zu verstehen und auszufüllen. Was muss ich beachten? Nicht nur auf die Patientenverfügung, sondern auch auf weitere Dokumente, die für uns am Ende der letzten Lebensphase wichtig sind, geht die Referentin näher ein. Welchen Mehrwert notwendige Vorsorgedokumente haben, wie wir diese rechtzeitig und vollständig für uns oder unsere Hinterbliebenen vorbereiten können, darüber erhalten die Teilnehmenden im Laufe des Vortrags einen ausführlichen Überblick. Kostenloses Angebot – Anmeldung ab sofort möglich. Alle „cariTALK“-Veranstaltungen sind kostenlos. Die Möglichkeit der Online-Anmeldung, alle Themen und Termine 2026 unter www.caritas-testament.de.
Fit for Cycling: Fahrradfahren schafft Teilhabe – Wie Kinder durch Mobilität Selbstständigkeit gewinnen und ihre Welt entdecken. Ein Fahrrad bedeutet für viele Kinder weit mehr als Bewegung und Freizeitspaß. Es steht für Selbstständigkeit, Freiheit und die Möglichkeit, die eigene Umgebung zu entdecken. Doch nicht alle Kinder haben die gleichen Voraussetzungen, sicher Fahrrad fahren zu lernen. Genau hier setzt das Projekt Fit for Cycling der Kinderstiftung Ravensburg an: Es ermöglicht Kindern, das Fahrradfahren sicher zu erlernen und neue Wege zu eröffnen. Lisa Brandt, Projektkoordinatorin von Fit for Cycling der Kinderstiftung Ravensburg, erklärt, warum Fahrradfahren im Zusammenhang mit Kinderrechten, Mobilität und Teilhabe eine wichtige Rolle spielt: „Ein Fahrrad ist viel mehr als ein Fortbewegungsmittel. Es eröffnet Kindern eine neue Welt: Freunde besuchen, zum Sportverein radeln oder die Umgebung eigenständig erkunden – Fahrradfahren bedeutet ein Stück Freiheit“ so die Projektkoordinatorin. Kinder haben das Recht auf Freizeit, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Mobilität ist dabei oft die Voraussetzung. Wer sicher Fahrrad fahren kann, erreicht Freizeitangebote, Vereine oder Freunde selbstständig und kann aktiver am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Frau Brandt beschreibt, dass Mobilität für Kinder Selbstständigkeit bedeute. Sie lernen Verantwortung zu übernehmen, sich sicher im öffentlichen Raum zu bewegen und gewinnen dabei mehr Selbstvertrauen. Doch nicht jedes Kind hat die gleichen Möglichkeiten, Fahrradfahren zu lernen. Sie erklärt: „Manchmal fehlt ein passendes Fahrrad oder Unterstützung beim Üben. Deshalb stellen wir Leihräder bereit und bieten Kurse an, damit alle Kinder die gleiche Chance haben.“ Besonders begeistert Lisa Brandt, wie viel ein Kind durch das Fahrradfahren gewinnen kann: „Es geht nicht nur darum, von A nach B zu kommen. Es geht um Erfolgserlebnisse, Selbstvertrauen und das Gefühl: ‚Das schaffe ich alleine.‘ Besonders schön sind die Momente, in denen Kinder über sich hinauswachsen. Wenn sie sicher losfahren oder einen Hindernisparcours meistern.“ Jedes Kind sollte die Möglichkeit haben, seine Welt selbstständig zu entdecken. Mobilität schafft Chancen, stärkt die Teilhabe und eröffnet neue Wege. Wer die Kinderstiftung Ravensburg unterstützen möchte, kann sich gerne melden – mit einem gut erhaltenen Kinderfahrrad oder als engagierte Unterstützung im Ehrenamt. Mehr Informationen finden Sie unter: www.kinderstiftung-ravensburg.de
