Katholische Seelsorgeeinheit Ravensburg West

Pfarrb√ľro der Seelsorgeeinheit
Ravensburg West
Schwalbenweg 5
88213 Ravensburg

Tel. 0751-7912430
Fax 0751-7912440
E-Mail: Info-Dreifaltigkeit.RV@drs.de

 

 

Spendenaufruf f√ľr Uganda

Liebe Gemeinde!
Herzliche Gr√ľ√üe aus Uganda: Die Leute freuen sich sehr √ľber Ihre Freundschaft und gro√üz√ľgige Herzen.
Sie freuen sich √ľber die Hilfe, die Sie ihnen durch die Spenden-Aktion ‚ÄěNothilfe Uganda‚Äú letztes Jahr haben zukommen lassen. Es waren 5.020,00 ‚ā¨. Die Menschen freuten sich besonders dar√ľber, dass sie Weihnachten mit einem L√§cheln feiern konnten.
Einige der Fotos sehen Sie untenstehend.
Vielen Dank!
Pfarrer Charles

 

Wir freuen uns, dass Pfarrer Dr. Charles Lwanga Ssekabira aus Uganda auch in diesem Jahr wieder die Ferienaushilfe in der SE √ľbernommen hat!
Auch in diesem Jahr wollen wir ihm wieder helfen und durch unsere Spende unterst√ľtzen, damit er nach seiner R√ľckkehr die Hilfsaktion bei den √Ąrmsten wieder starten kann.

Im Gottesdienst am 3. September 2023 in der Dreifaltigkeitskirche werden wir eine "Kircht√ľrsammlung" zugunsten der Projekte von Pfr. Charles abhalten.

Sie k√∂nnen Ihr Spende auch √ľberweisen.
Beachten Sie dabei bitte die neue Konto-Nr. f√ľr die √úberweisung:
Kath. Pfarramt Dreifaltigkeit
IBAN: DE 97 6505 0110 0048 0390 40
Verwendungszweck: ‚ÄěNothilfe Uganda‚Äú

Herzlichen Dank f√ľr Ihre Unterst√ľtzung!
Pfr. R. H√ľbschle

 

 

                             

"Taldorfer Erklärung" der Kirchengemeinderäte zum Missbrauchsskandal

Taldorfer Erkl√§rung der Kirchengemeinder√§te aller f√ľnf Kirchengemeinden in der Seelsorgeeinheit Ravensburg-West zum Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche

Als Christinnen und Christen, die sich in der katholischen Kirche engagieren und durch ihr Ehrenamt ihre Verbindung zur katholischen Kirche zum Ausdruck bringen, können und wollen wir zur Veröffentlichung des Missbrauchsberichts vor vier Wochen nicht schweigen.

Wir stellen Folgendes fest:

Die Taten wurden nicht durch Strukturen begangen, sondern durch Männer der katholischen Kirche.

Die Taten wurden durch andere Männer gedeckt, vertuscht und verharmlost, Aufklärung wurde behindert und verhindert. Durch Versetzung der Täter wurden Schutzbefohlene weiterhin der Gefahr des Missbrauchs ausgesetzt.

Es braucht eine konsequente strafrechtliche und kirchenrechtliche Verfolgung der Täter.

Ungeachtet einer zusätzlichen kirchen- und/oder strafrechtlichen Verantwortung fordern wir die Übernahme politischer Verantwortung durch die verantwortlichen Männer in den Diözesanleitungen, die Täter gedeckt, Taten vertuscht und Aufklärung verhindert haben.

Betroffenheits- und allgemeine Schambekundungen √ľber die ver√∂ffentlichten Verbrechen gen√ľgen nicht! In allen uns zug√§nglichen Stellungnahmen zum Missbrauchsbericht und insbesondere in der Pressemitteilung der deutschen Bischofskonferenz vom 27.9.2018 zum Bericht vermissen wir jegliches Eingest√§ndnis pers√∂nlicher Verantwortung.

Wir fordern von allen Di√∂zesen eine √Ėffnung ihrer Archive und eine unabh√§ngige Untersuchung. Absolute Transparenz ist Voraussetzung daf√ľr, die schwer besch√§digte Glaubw√ľrdigkeit der Kirche wiederherzustellen.

Wir gestehen zu, dass sich seit acht Jahren Einiges zum Besseren ver√§ndert hat. Zus√§tzlich m√ľssen aber die spezifischen Strukturen in der katholischen Kirche, in denen diese Verbrechen geschehen konnten, gesehen, benannt und ver√§ndert werden: Die Haltung zur Sexualit√§t und die m√§nnerb√ľndlerische Mach-Struktur innerhalb der kirchlichen Hierarchie.

Wir fordern von der Amtskirche eine den Menschen gerecht werdende realistische Bewertung der Sexualit√§t, die weder eine verkrampfte √úberh√∂hung noch eine Verteufelung der Sexualit√§t beinhaltet. Wissenschaftliche Erkenntnisse der Psychologie und der Sexualmedizin m√ľssen in diese Neubewertung mit einflie√üen.

Das Aufbrechen der m√§nnerb√ľndlerischen Struktur in der katholischen Kirche hat auf verschiedenen Ebenen eine gro√üe Tragweite. Es braucht das Amt f√ľr alle, tradierte Hierarchien m√ľssen ver√§ndert wurden. Gleichwohl greifen angesichts des Zusammenhangs zwischen aufgedeckten Verbrechen und beg√ľnstigenden kirchlichen Strukturen an der Oberfl√§che ansetzende Ma√ünahmen entschieden zu kurz.

Im √úbrigen unterst√ľtzen wir die ausf√ľhrliche Stellungnahme des Di√∂zesanrates der Erzdi√∂zese K√∂ln vom 4.10.2018 (s. auch untenstehende Links).

Ravensburg, 19.10.2018, die 2. Vorsitzenden im Namen ihrer Gremien

K. Widmaier, St. Columban, Bavendorf

U. Mohr, St. Isidor, Eggartskirch

Claudius Myhsok, St. Nikolaus, Schmalegg

M. Holzm√ľller, St. Petrus und Paulus, Taldorf

Dr. S. Locher, Zur Heiligsten Dreifaltigkeit, Ravensburg

 

HIER finden Sie die obenstehende Erklärung im pdf-Format.

HIER finden Sie die ausf√ľhrliche Stellungnahme des Di√∂zesanrates der Erzdi√∂zese K√∂ln im pdf-Format.

HIER finden Sie die Zusammenfassung der Stellungnahme des Diözesanrates der Erzdiözese Köln im pdf-Format.