

Die Eine-Welt-Gruppe Liebfrauen will versuchen, für etwas mehr Gerechtigkeit und Frieden zu arbeiten und zu beten. Das Projekt der Liebfrauengemeinde ist das Waisenhaus Rancho Santa Fe in Honduras.
Ansprechpartner:
Wir für Honduras
Seit nun mehr als 10 Jahren engagieren wir uns für das Kinderdorf „Rancho Santa Fé“ in Honduras und haben das Projekt zu unserem Missionsprojekt der Gemeinde Liebfrauen erklärt. Die Verbindung nach Honduras beruht auf einigen persönlichen Kontakten. So berichtete Beate Arnegger, eine ehemaligen Schülerin unseres Gruppenmitglieds Anton Brehm, sehr positiv über ihr freiwilliges Jahr, das sie dort verbrachte.
Alles, was wir als Gemeinde von guter Arbeit in dieser einen Welt erwarten, wird dort in hohem Maße geleistet. „Hilfe zur Selbsthilfe“ war für uns die Voraussetzung für die Unterstützung eines Missionsprojektes; diese Hilfe haben wir im „Rancho Santa Fé“ wieder gefunden.
Unsere Spenden setzen sich aus Privat- und Sammelspenden der Gemeinde zusammen. Die Berichte von UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN E.V., die das Kinderdorf unterhalten, zeigen immer wieder, dass sich unser Engagement lohnt: beim Kleiderbasar, bei der Schuhputzaktion der Kommunionkinder oder auch beim Konzert der Suzukistreicher konnte viel für die Kinder erreicht werden. Wir freuen uns, den Mädchen und Jungen in Honduras unsere Hand reichen zu können!
Das Kinderdorf in Honduras feiert Geburtstag
In diesem Jahr feiert das Kinderdorf von UNSERE KLEINEN BRÜDERE UND SCHWESTERN seinen 25. Geburtstag. Honduras war nach dem Mutterhaus in Mexiko das zweite Projektland, in dem Pater William B. Wasson ein Kinderdorf für Waisen und Not leidende Kinder gründete. Im letzten Vierteljahrhundert wurde vieles erreicht: Heute leben mehr als 500 Kinder und Jugendliche im Kinderdorf. Auf dem Rancho Santa Fé erhalten sie alles, was sie benötigen, um in der Zukunft ein chancenreiches, selbstständiges Leben jenseits von Not und Armut führen zu können. Sie werden medizinisch versorgt, erhalten Essen, Kleidung und eine fundierte Schulbildung. Die Kinder betrachten sich als Geschwister, die füreinander einstehen und sich gegenseitig helfen. Auf der Grundlage von christlichen Werten wie Nächstenliebe, Anerkennung, Teilen, Mitarbeit und Verantwortung werden die Kinder liebevoll erzogen und lernen - oft zum ersten Mal - familiäre Geborgenheit kennen.